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Wirtschaftstandort Polen



98 Prozent der ausländischen Investoren würde erneut eine Ansiedlung in Polen umsetzen

Wyślij Druck Pobierz Er fügte hinzu: Maciej Szmidt | 2015-12-23 13:19:06
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Ausländische Investoren haben das Investitionsklima in Polen sehr gut beurteilt: 98 Prozent von ihnen würde wieder in Polen aktiv werden, hat eine aktuelle Untersuchung ergeben. Insbesondere die Verkehrsinfrastruktur hat sich deutlich gebessert. Seitens der Verwaltung will man jetzt den Bürokratieabbau verstärkt in Angriff nehmen.

Das Ergebnis ist eindeutig: 98 Prozent der ausländischen Unternehmen, die bereits Investitionsprojekte in Polen umgesetzt haben, würden erneut Ansiedlungen in Polen realisieren. Das geht aus der Studie hervor, die von der Polnischen Agentur für Information und Auslandsinvestitionen (PAIIZ) in Zusammenarbeit mit der Firma Grant Thornton und der HSBC Bank 2015 zum achten Mal in Polen durchgeführt wurde.

Auf einer Skala von 1 bis 5 Punkten, wo die „5“ für „sehr gut“ steht, erhielt der Investitionsstandort Polen im Durchschnitt 3,7 Punkte. Das ist die höchste Note seit 2007, seitdem vergleichbare Angaben zur Verfügung stehen. In den Jahren 2007 bis 2010 waren es etwas mehr als 3 Punkte. In den letzten zwei Jahren wurde dem Standort Polen durchschnittlich die Note 3,5 erteilt.

„Die Investoren schätzen vor allem die wirtschaftliche Stabilität und den großen Binnenmarkt in Polen“, meint Sławomir Majman, Vorstandsvorsitzender der Polnischen Agentur für Information und Auslandsinvestitionen. Die höchsten Noten sind Polen von den Investoren aus der Schweiz (im Durchschnitt 4 Punkte), Dänemark, Frankreich und den Niederlanden (3,8 Punkte) vergeben worden.

„98 Prozent zufriedene Investoren – das ist ein sehr gutes Ergebnis, aber auch eine Herausforderung für die Zukunft“, betont Iwona Chojnowska-Haponik, Leiterin der Abteilung für ausländische Investitionen bei der Polnischen Agentur für Information und Auslandsinvestitionen. In der Einschätzung des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der PAIIZ, Michał Dąbrowski, wird Polen im Stande sein, sich dieser Herausforderung zu stellen, wenn weiterhin am Bürokratieabbau gearbeitet und die Gesetzgebung unternehmensfreundlich gestaltet wird.

Aus der Studie geht hervor, dass sich die Qualität der polnischen Verkehrsinfrastruktur unter allen anderen Faktoren am deutlichsten verbessert hat. 8 Jahre zuvor gehörte sie zu den Bereichen, die am schlechtesten beurteilt wurden (im Durchschnitt mit 1,6 Punkten). Aktuell erntet sie gute Noten. Die Investitionen in Modernisierung und Entwicklung der Infrastruktur, die in den letzten Jahren in Polen durchgeführt wurden, haben die Attraktivität des Investitionsstandorts Polen deutlich erhöht.

„Polen ist heute ein viel attraktiverer Investitionsstandort als zehn Jahre zuvor“, meint Przemysław Polaczek, geschäftsführender Partner bei Grant Thornton. „Das ist unter anderem auf die Binnennachfrage und auf die institutionelle Stabilisierung zurückzuführen.“ Die Umfrage zur Studie des Investitionsklimas in Polen ist zwischen dem 28. September und dem 15. Oktober 2015 unter 100 ausländischen Investoren aus 21 Ländern aus aller Welt durchgeführt worden.

 

Quelle: Polnische Agentur für Information und Auslandsinvestitionen