Diese Seite verwendet Cookies. Verwenden Sie es, um ihre Verwendung Weisen im Einklang mit aktuellen Browsereinstellungen.
Ich akzeptiere

Loading...


Suche Menü
A A A Hoher Kontrast: A A

Wirtschaftstandort Polen



Polnisch-chinesisches Konsortium will hocheffiziente Siliziumzellen bauen

Wyślij Druck Pobierz Er fügte hinzu: Maciej Szmidt | 2015-12-29 12:28:30
silizium, solarzellen, solargiga, china, polen, wphi kolonia

In Polen entsteht eine Fabrik für monokristallines Silizium und Solarzellen, die mit einer Technik hergestellt werden, die an Polnischen Akademie für Wissenschaften entwickelt worden ist. Es werden 120 Millionen Zloty investiert. Partner ist die chinesische Firma Solargiga Energy Holdings. Der Wirkungsgrad soll am Ende bei 20 Prozent liegen.

Das Warschauer Zentrum für Industrietechnologieforschung und -Entwicklung (Warszawskie Centrum Badań i Rozwoju Technologii dla Przemysłu) und die chinesische Firma Solargiga Energy Holdings wollen die erste mittelosteuropäische Produktionsstätte für hocheffiziente Siliziumzellen bauen.

In der Produktion soll eine neue Technik implementiert werden, die am Institut für Physik der Polnischen Akademie für Wissenschaften entwickelt worden ist.

Die Produktion soll monokristallines Silizium und Solarzellen umfassen. Das geplante Investitionsvolumen beträgt 120 Millionen Zloty.

In der ersten Phase sollen Solarzellen mit einem durchschnittlichen Wirkungsgrad von 15 bis 18 Prozent hergestellt werden. Mit der Anwendung der Methode der polnischen Forscher soll eine Steigerung des Wirkungsgrads der produzierten Solarzellen bis auf 20 Prozent erzielt werden.

Mit dem Bau der Produktionsstätte soll im Januar 2016 begonnen werden, mit der Produktion ein Jahr später. In der Anfangsphase sollen 50 Ingenieure beschäftigt werden.

„Wir freuen uns, dass 100 Jahre, nachdem Jan Czochralski die Methode der Gewinnung von monokristallinem Silizium, die heute allgemein in der Produktion von Mikroprozessoren und von Solarzellen Anwendung findet, in Polen entdeckt hat, an der Weiterentwicklung dieser Methode ebenfalls in Polen gearbeitet wird“, sagt Professor Marek Godlewski aus dem Institut für Physik der Polnischen Akademie der Wissenschaften.

 

Quelle: Webportal Wyborcza.biz