Diese Seite verwendet Cookies. Verwenden Sie es, um ihre Verwendung Weisen im Einklang mit aktuellen Browsereinstellungen.
Ich akzeptiere

Loading...


Suche Menü
A A A Hoher Kontrast: A A

Wirtschaftstandort Polen



Mehr Arbeitsplätze in Industrie, Handel und IT

Wyślij Druck Pobierz Er fügte hinzu: Katarzyna Rzeźniczek | 2016-02-19 15:57:15
polen, it, wphi berlin

Die Konjunkturbelebung in den meisten Fertigungsunternehmen, im Transport, bei IT-Dienstleistungen und im Einzelhandel glich in 2015 die Einschnitte bei der Beschäftigung im Bergbau, in der Bau- und der Energiewirtschaft mehr als aus.

Die Konjunkturbelebung in den meisten Fertigungsunternehmen, im Transport, bei IT-Dienstleistungen und im Einzelhandel glich in 2015 die Einschnitte bei der Beschäftigung im Bergbau, in der Bau- und der Energiewirtschaft mehr als aus.
Trotz des Booms auf dem Wohnungsmarkt verschwanden in der Bauindustrie im vergangenen Jahr rund 24.000 Arbeitsplätze. Die durchschnittliche Beschäftigung fiel dort um fast 6 Prozent auf 386.000 Arbeitnehmer. Im Bergbau verloren 11.000 Personen ihre Arbeit, in der Energiewirtschaft 6.000.
Trotz dieser Rückgänge wuchs im vergangenen Jahr die durchschnittliche Beschäftigung in den polnischen Unternehmen. Nach Angaben des polnischen Statistischen Hauptamts GUS erhöhte sich im Vergleich zu 2014 die Zahl der Beschäftigten auf mehr als 5,6 Millionen Personen oder um etwa 73 Tausend. Dies geschah vor allem dank der Schaffung neuer Arbeitsplätze im Einzelhandel, in der IT-Branche, im Transport und in der industriellen Fertigung, einschließlich der Herstellung von Möbeln, Kunststofferzeugnissen, Erzeugnissen der Fahrzeugindustrie, elektronischen und Haushaltsgeräten.

Führend beim Beschäftigungswachstum in der Industrie waren die Hersteller von elektrischen Geräten, einschließlich von Geräten im Bereich Radio und TV und Haushalt. Die dort zu verzeichnende Erhöhung der Produktion um 7 Prozent schlug sich in 3.000 neuen Arbeitsplätzen nieder. 6.000 Arbeitsplätze kamen im Fahrzeubau hinzu, vor allem dank der Produktionsaufnahme neuer Automodelle. Zum Beispiel wurden in den Opel-Werken Gliwice im vergangenen Herbst über 500 neue Mitarbeiter im Zusammenhang mit der Produktion des neuen Astra eingestellt.
14.000 neue Arbeitsplätze kamen 2015 im Sektor Information und Kommunikation hinzu, vor allem dank der sich schnell entwickelnden IT-Service-Center. Über 16.000 Personen fanden eine neue Beschäftigung im Einzelhandel (die Zahl der Beschäftigten stieg hier auf 621.000). Dort richteten viele Handelsketten neue Filialen ein. Der Hauptgrund für den Anstieg der Beschäftigung bei der Drogeriemarktkette Rossmann war die Erweiterung des Filialnetzes um 110 neue Drogeriemärkte auf mehr als 1.100 Geschäfte. Ende 2015 zählte das Unternehmen fast 15.700 Mitarbeiter, 1.800 mehr als ein Jahr zuvor.

Quelle: Rzeczpospolita / WPHI Berlin

HI Berlin