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Wirtschaftstandort Polen



„Unternehmertum in Polen“ - Jahresbericht des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung

Wyślij Druck Pobierz Er fügte hinzu: Paula Kurowski2 | 2016-10-27 13:42:32
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Der Jahresbericht des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung trägt Informationscharakter.

Der Jahresbericht des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung trägt Informationscharakter. Er stellt die wirtschaftliche und finanzielle Situation des Sektors der Unternehmen dar und untersucht die institutionellen Bedingungen ihres Funktionierens, unter besonderer Berücksichtigung des Jahres 2015. (-)

Die Bedingungen für die Entwicklung der Unternehmen waren im vergangenen Jahr von Unsicherheit hinsichtlich der Aussichten für die wirtschaftliche Entwicklung gekennzeichnet. Angesichts dessen können die wirtschaftlichen Ergebnisse der polnischen Wirtschaft als gut angesehen werden, und das Wirtschaftswachstum gehörte mit 3,6% zu den höchsten in der Europäischen Union. Es wurde vor allem durch die Inlandsnachfrage getragen und stand unter positivem Einfluss der Auslandsnachfrage.
Ungeachtet des positiven Beitrags der Investitionen zum Wirtschaftswachstum flachte deren Dynamik im Jahr 2015 ab. Dies war sowohl das Ergebnis der Verbesserung der Lage der Unternehmen im Laufe des Jahres als auch der wachsenden Unsicherheit über die Aussichten für die wirtschaftliche Entwicklung. Die Bruttoanlageinvestitionen wuchsen im Jahr 2015 um 5,8% gegenüber 10% im Jahr 2014. Auch im Sektor der Unternehmen ging die Wachstumsrate der Investitionen in 2015 deutlich gegenüber dem Vorjahr zurück (11,8% bzw. 16,8% im Jahresvergleich, zu Festpreisen).

Laut Angaben des Statistischen Hauptamtes stieg die Ausfuhr polnischer Waren im Jahr 2015 um 8,3% und erreichte fast 180 Mrd. Euro. Die Einfuhren stiegen um 5,2% auf rund 177 Mrd. Euro. Damit konnte ein Handelsüberschuss von 2,3 Mrd. Euro generiert werden.
Im Zusammenhang mit der guten makroökonomischen Lage in 2015 konnte sich die Wirtschaftskraft der Unternehmen verbessern. Der Gesamtumsatz der Unternehmen mit mehr als 9 Beschäftigten überschritt 3 Bill. PLN, und ihr Wachstum lag mit 3,1% höher als im Jahr 2014 (2,7%). Das Tempo des Umsatzwachstums übertraf das Wachstum der Kosten, wodurch eine deutliche Verbesserung des Finanzergebnisses eintrat. Die Gewinne vor Steuern der Unternehmen beliefen sich in 2015 auf 143 Mrd. PLN, was einer Steigerung von 4,7% (1,7% im Vorjahr) entspricht. Der Anstieg der Umsatzerlöse, der Finanzergebnisse und der Investitionen betraf alle Gruppen der Unternehmen. Zugenommen hat auch die Zahl der Beschäftigten.

Am Ende 2015 erhöhte sich die Zahl der im öffentlichen Unternehmensregister REGON registrierten Unternehmen auf 4,2 Millionen, bei einem relativ hohen Anteil der neu registrierten Unternehmen (8,6%). Bei der Analyse der Struktur der aktiven Unternehmen - dies sind mehr als 1,8 Millionen – ist auffällig, dass der Anteil der Kleinstunternehmen mit 95,8% auch weiterhin über dem EU-Durchschnitt liegt.
Objektivierte Kriterien für die Wettbewerbsfähigkeit der polnischen Wirtschaft im Vergleich zu anderen Ländern liegen internationalen Berichten und Rankings zu Grunde. So rangiert Polen im Bericht Doing Business 2016 der Weltbank, der die Leichtigkeit der Geschäftsführung (ease of doing business) beurteilt, unter 189 Ländern auf Platz 25 der Gesamtwertung. Unter Berücksichtigung der jährlichen Änderungen in der Methodik und der Aktualisierung der Daten konnte sich Polen gegenüber dem Bericht 2015 um 3 Plätze verbessern.

Seit der Veröffentlichung des letzten Berichts Unternehmertum in Polen wurden die Bemühungen um weitere Erleichterungen für den Geschäftsverkehr fortgesetzt. So trat am 1. Januar 2016 das Gesetz vom 9. Oktober 2015 über die Zahlungsfristen im Geschäftsverkehr - Änderung des Gesetzes Bürgerliches Gesetzbuch und einiger anderer Gesetze in Kraft. Das Gesetz führt einen einheitlichen Mechanismus zur Berechnung von Zinsen im zivilrechtlichen Verkehr ein und bringt die Höhe der maximalen Zinsen näher an die Marktzinsen heran. Zu Beginn des Jahres in Kraft getreten ist auch das Gesetz vom 10. September 2015 über bestimmte Handlungen zur Förderung von Methoden der einvernehmlichen Beilegung von Streitigkeiten. Die neuen Regelungen sollen in erster Linie bei den Unternehmern die Mediation als Alternative zum Gerichtsverfahren bewusster machen und die billigere, schnellere und weniger formalisierte Konfliktbeilegung ermöglichen.

Derzeit dauern die Arbeiten des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung an weiteren Erleichterungen für den Geschäftsverkehr an. Die in Vorbereitung befindliche Strategie für eine verantwortliche Entwicklung enthält komplexe Vorschläge für umfassende Lösungen u. a. institutioneller und rechtlicher Art und für die Investitionstätigkeit.
Der gesamte Bericht kann auf der Website des MR eingesehen werden.

 

Quelle: Internetseite des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung / WPHI Berlin





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